| FANGTECHNIKEN |
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fischmarkt-bremerhaven.de
zeigt die wichtigsten Arten von Fanggeschirren und deren unterschiedliche
Wirkung beim Fischfang.
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Fanggeschirre
I: Baumkurre |
Die ersten Fischdampfer fischten am Ende des 19. Jahrhunderts mit
der Baumkurre. Bei diesem auf dem Meeresgrund fischenden Gerät wird
die Netzöffnung durch einen Baum offen gehalten, der auf zwei Kufen
über den Meeresgrund gleitet. Die Baumkurre ist noch heute eines der
wichtigsten Fanggeräte der Kutterfischerei.

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| Fanggeschirre
II: Scherbrettnetz / Grundschleppnetz |
Beim Scherbrettnetz als Grundschleppnetz werden vor dem Netz zwei
Scherbretter gefahren, die durch ihre schräge Anströmung einen seitlichen
Zug auf die Kurrleinen ausüben. Die Netzöffnung wird nur noch durch
diese Scherwirkung offen gehalten, so dass sich erheblich größere
Netzöffnungen als mit der Baumkurre realisieren ließen. Das Geschirr
ist zudem einfacher zu handhaben als gleichgroße Baumkurren und besitzt
einen geringeren Schleppwiderstand. Seit 1895 war das Scherbrettnetz
das alleinige Fanggerät der Dampfhochseefischerei.

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| Fanggeschirre
III: Heringsfleet |
Die Loggerheringsfischerei benutzte im Unterschied zur Dampfhochseefischerei
keine Schlepp- sondern Treibnetze. Bei diesem Netztyp, der sogenannten
Heringsfleet, verfängt sich der Fisch beim Versuch die treibende Netzwand
zu durchschwimmen in den Maschen des Netzes. Anders als bei den Schleppnetzen
sammelt sich der Fang in einem Bereich, sondern verteilt sich auf
die gesamte Fläche des Netzes.
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IV: Grundschleppnetz mit Höhenscherbrett |
Seit den 1920er Jahren setzte sich das Grundschleppnetz mit einem
zusätzlichen dritten Scherbrett durch. Dieses dritte Scherbrett, das
Höhenscherbrett war oberhalb der Netzöffnung angebracht und spreizte
die Netzöffnung nach oben auf, so dass auch Fische gefangen werden
konnten, die so hoch über dem Grund standen, dass sie mit konventionellen
Netzen nicht mehr mit gefischt worden wären.
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V: Pelagisches Netz |
In den 1950er Jahren wurde begonnen, die Fische des Pelagials nicht
mehr nur mit passiven Treibnetzen, sondern mit Schleppnetzen zu befischen.
Die hierfür entwickelten pelagischen Netze brauchten zwar kein Grundgeschirr
mehr, benötigten jedoch große Netzöffnungen und besonders effektiv
scherenden Bretter sowie einen möglichst geringen Schleppwiderstand,
da die Tiefenregulierung des Netzes nahezu ausschließlich über die
Maschinenleistung des Fischereifahrzeuges erfolgt. Die Entwicklung
der pelagischen Schleppnetze war auf das Engste mit der Entwicklung
elektronischer Geräte zur Überwachung des Netzes verbunden.
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