| Zierfische
zu halten stellt ein interessantes und beruhigendes Hobby dar. Denn
man kann den Fischen einen fast natürlichen Lebensraum bieten.
Hier ein paar nützliche Tipps zur Einrichtung eines Aquariums.
Das
Aquarium stellt das wichtigste Equipment dar. Zunächst sollte
man einen geeigneten Standpunkt für das Aquarium finden. Es
sollte nicht der prallen Sonne ausgesetzt sein, um unnötiges
Algenwachstum zu verhindern. Ebenfalls sollte sich die Lautstärke
in Grenzen halten.
Wenn
es der Geldbeutel erlaubt, ist es ratsam, einen zugehörigen
Aquariumsschrank zu kaufen. Dieser bietet Platz für das benötige
Zubehör und den Außenfilter.
Generell
kann unterschieden werden zwischen Warm- und Kaltwasserfischen.
Gegebenfalls wird eine entsprechende einfache Heizung benötigt.
Die Menge und die Art der Fische entscheidet, wie groß das
Becken sein sollte. Ein Aquarium sollte mindestens ein 100 cm Becken
haben. Einsteiger-Sets mit 60 cm Becken sind nur bedingt zu empfehlen.
Schließlich werden die Fische größer und/oder vermehren
sich. Zudem bleibt das biologische Gleichgewicht in einem größeren
Becken länger stabil.
In
punkto Zubehör benötigt man neben einer etwaigen Regelheizung
(Stabheizer) eine Filteranlage mit Markenqualität. Beim Kauf
empfiehlt es sich, ein paar Euro mehr in einen Außenfilter
(mit größeren Füllungsvolumen) zu investieren, als
in den billigeren Innenfilter mit schlechter Durchflussleistung.
Außenfilter sind um einiges leistungsfähiger, verdrecken
nicht so schnell und fangen die Schwebstoffe besser auf.
Bei
der Auswahl und Befüllung der Filteranlage sollte man sich
von einer Tierhandlung beraten lassen. Bei der Beleuchtung entscheidet
die Tiefe des Becken über die Anzahl der benötigten Leuchtröhren:
Für ein 30 cm tiefes Becken genügt eine Röhre. Für
jede weitere 10 cm Tiefe wird einer weiteren Röhre benötigt.
Eine gute Beleuchtung fördert das Pflanzenwachstum. Bei der
Wahl der Röhren ist darauf zu achten, dass sie natürlich
wirkende Lichtfarben haben.
Für
den Grund eignet sich feiner Kies (1 bis 3 mm Körnungsgröße),
nicht zu scharfkantig und nicht zu hell. Er sollte etwa mit ca.
10 cm den Boden bedecken. Weiteres Zubehör sind Eisendünger,
Nitritteststreifen, Bakterienstarter, Klingenreiniger für Scheiben
und evtl. ein Thermometer.
Bei
der Bepflanzung des Beckens setzt man im hinteren Teil am besten
größere Pflanzen. Für den mittleren und vorderen
Bereich des Beckens bieten sich entsprechend mittelhohe Pflanzen
an. Der vordere Bereich sollte mit kleineren Wasserpflanzen verschönert
werden. Auch dabei bietet der Fachhandel gute Beratung.
Zur
Pflege des Aquariums sollte das Wasser etwa alle 14 Tage gewechselt
werden. In regelmäßigen Abständen sollte die Wasser-Qualität
mittels der dafür im Zoohandel erhältlichen Teststreifen
geprüft werden. Zur Erreichung und Stabilisierung der optimalen
Wasser-Werte (wie ph-Wert, Nitrit-Konzentration etc.) können
regelmäßig nach Packungsanleitung Wasseraufbereiter hinzu
gegeben werden. Eine gute Qualität des Wassers kann auch das
Risiko einer Erkrankung der Zierfische minimieren.*
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