...
.....
Rettung auf See
Angeln
Fangtechniken
Fischereifahrzeuge
Fischlexikon
Fischhaltung
 + Aquarium
 + Aquarium II
 + Gartenteich
 + Tierbesatz
 + Links zum Thema

  Sitemap Kontakt
 Mein erstes Aquarium
 
Zierfische zu halten stellt ein interessantes und beruhigendes Hobby dar. Denn man kann den Fischen einen fast natürlichen Lebensraum bieten. Hier ein paar nützliche Tipps zur Einrichtung eines Aquariums.

Das Aquarium stellt das wichtigste Equipment dar. Zunächst sollte man einen geeigneten Standpunkt für das Aquarium finden. Es sollte nicht der prallen Sonne ausgesetzt sein, um unnötiges Algenwachstum zu verhindern. Ebenfalls sollte sich die Lautstärke in Grenzen halten.

Wenn es der Geldbeutel erlaubt, ist es ratsam, einen zugehörigen Aquariumsschrank zu kaufen. Dieser bietet Platz für das benötige Zubehör und den Außenfilter.

Generell kann unterschieden werden zwischen Warm- und Kaltwasserfischen. Gegebenfalls wird eine entsprechende einfache Heizung benötigt. Die Menge und die Art der Fische entscheidet, wie groß das Becken sein sollte. Ein Aquarium sollte mindestens ein 100 cm Becken haben. Einsteiger-Sets mit 60 cm Becken sind nur bedingt zu empfehlen. Schließlich werden die Fische größer und/oder vermehren sich. Zudem bleibt das biologische Gleichgewicht in einem größeren Becken länger stabil.

In punkto Zubehör benötigt man neben einer etwaigen Regelheizung (Stabheizer) eine Filteranlage mit Markenqualität. Beim Kauf empfiehlt es sich, ein paar Euro mehr in einen Außenfilter (mit größeren Füllungsvolumen) zu investieren, als in den billigeren Innenfilter mit schlechter Durchflussleistung. Außenfilter sind um einiges leistungsfähiger, verdrecken nicht so schnell und fangen die Schwebstoffe besser auf.

Bei der Auswahl und Befüllung der Filteranlage sollte man sich von einer Tierhandlung beraten lassen. Bei der Beleuchtung entscheidet die Tiefe des Becken über die Anzahl der benötigten Leuchtröhren: Für ein 30 cm tiefes Becken genügt eine Röhre. Für jede weitere 10 cm Tiefe wird einer weiteren Röhre benötigt. Eine gute Beleuchtung fördert das Pflanzenwachstum. Bei der Wahl der Röhren ist darauf zu achten, dass sie natürlich wirkende Lichtfarben haben.

Für den Grund eignet sich feiner Kies (1 bis 3 mm Körnungsgröße), nicht zu scharfkantig und nicht zu hell. Er sollte etwa mit ca. 10 cm den Boden bedecken. Weiteres Zubehör sind Eisendünger, Nitritteststreifen, Bakterienstarter, Klingenreiniger für Scheiben und evtl. ein Thermometer.

Bei der Bepflanzung des Beckens setzt man im hinteren Teil am besten größere Pflanzen. Für den mittleren und vorderen Bereich des Beckens bieten sich entsprechend mittelhohe Pflanzen an. Der vordere Bereich sollte mit kleineren Wasserpflanzen verschönert werden. Auch dabei bietet der Fachhandel gute Beratung.

Zur Pflege des Aquariums sollte das Wasser etwa alle 14 Tage gewechselt werden. In regelmäßigen Abständen sollte die Wasser-Qualität mittels der dafür im Zoohandel erhältlichen Teststreifen geprüft werden. Zur Erreichung und Stabilisierung der optimalen Wasser-Werte (wie ph-Wert, Nitrit-Konzentration etc.) können regelmäßig nach Packungsanleitung Wasseraufbereiter hinzu gegeben werden. Eine gute Qualität des Wassers kann auch das Risiko einer Erkrankung der Zierfische minimieren.*

 
  Literatur:
 
Mergus Aquarien Atlas, CD-Rom
ISBN: 3882449950
(ca. 34,00 DM)
 
K. Fohrman
Handbuch Aquaristik, Grundlagen für Einsteiger u. Fortgeschrittene.
ISBN: 3921684951
(ca. DM 34,80)

 
*Alle diese Ratschläge ersetzen keine gründliche Beratung durch einen Fachhändler.